Hobby-Detektive

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Erinnert Ihr Euch noch an unsere Pullis mit dem “oui”-Aufdruck ? Genau! Das waren die Sweatshirts, die man uns kurz vor Weihnachten mit Karacho aus dem Onlineshop kärcherte. Und das auch aus gutem Grund: das Markenrecht für “oui” gehört seit vielen Jahren einem sehr etablierten, deutschen Modeunternehmen.

Weil die Pullis so irre gut bei uns im Online-Shop gelaufen waren, hatte ich im vorigen Winter  die Idee, in einer illegalen Aktion noch weitere, ahnungslose Marken raubzukopieren. Diesmal wollte ich mich an Pullis mit dem Aufdruck “Céline” wagen.

Allein würde ich es nicht schaffen. Ich beauftragte also einen Headhunter, der mir nach einem zeitintensiven Recruiting-Prozess empfahl, die Top-Talente Tim, Karl, Klößchen und Gabi bei PETERSEN anzustellen (Gabi brachte noch den Raubkopier-Bürohund Oskar mit). Bevor sie Ihren Arbeitsvertrag mit unsichtbarer Detektiv-Tinte unterschreiben durften, mussten die vier Kids zwei unfassbar förmliche Bewerbungsgespräche mit mittelwichtigen Executives von PETERSEN überstehen und eine halbstündige Strategie-Präsentation zur Neuausrichtung des Markenraubkopiergeschäfts ausarbeiten.

Hinterher konnte ich das Gehalt der vier Hobby-Detektive noch um ein Drittel herunterhandeln. Unter Protest zwar, aber hatten sie eine Wahl? Ich kürzte auch die Urlaubstage noch auf insgesamt 12 Stück zusammen (“Heiligabend ist ein zusätzlicher Urlaubstag, also kommt man am Ende auf 13 Feiertage, wenn Heiligabend nicht auf ein Wochenende fällt. Leute, supercool, oder?”). Ich stellte ihnen einen befristeten 1-Jahresvertrag mit einer Probezeit von 6 Monaten aus. Nicht, dass die vier neunmalklugen Knirpse sich einbildeten, sie könnten ausgerechnet in der Berliner Digitalbranche einfach mal so easy-popeasy unbefristet festangestellt werden. Wer nicht weiß, ob sein befristeter Vertrag wieder verlängert wird, arbeitet doch einfach viel effektiver, ist seltener krank, lungert nicht ständig an der Kaffeemaschine herum, beschwert sich nicht über seine inkompetenten Kollegen, hat nicht dauernd die Social Media-Webseite mit blauem Balken am Rand offen, traut sich schon mal gar nicht, vor 19.30 Uhr Feierabend zu machen und bastelt keine merkwürdigen Urlaubs-Konstruktionen um Brückentage herum. Einen besseren Standort für mein Raubkopier-Business konnte ich also innerhalb Deutschlands  gar nicht finden. Ich überwies meinem Headhunter für seine ausgezeichnete Arbeit 150.000 Euro plus Bonus, überließ ihm für eine Woche mein Ferienhaus samt Personal auf Ibiza und war fortan die glücklichste Arbeitgeberin der Stadt.

Während unserer morgendlichen Detektiv-Meetings planten Tim, Karl, Klößchen, Gabi und ich bei Kakao und rosinenfreien Milchbrötchen das wildeste Markenkopie-Konglomerat seit Zerschlagung des Fälschungsrings um die “Windsurfing Chiemsee”-Pullis. Tim hatte uns auf ebay den Account “cELineBeRlin” gesichert. Wir fünf warteten im Prinzip auch nur noch darauf, dass die neue Ausgabe des Y.P.S.-Magazins auf den Markt kam, in der es eine ausfaltbare Siebdruckmaschine aus Well-Pappe für unseren Konfi geben sollte. Diese Ausgabe musste jeden Moment am Kiosk erscheinen. Als wir bereits kostbare Wochen verloren hatten, schrieben wir einen ungeduldigen Leserbrief an die Y.P.S.-Redaktion.

Wenig später traf Post aus München ein. Nicht -wie erhofft – von Y.P.S. Sondern von einem sehr seriösen Modeunternehmen. Wir sollten doch bitte die Raubkopiererei mit den Pullis mal so langsam einstellen. Man habe unser freches Gefälsche aus der Ferne schon länger beobachtet und mittlerweile die “Drei Fragenzeichen” auf uns angesetzt. Wenn es mit unseren Fake-Pullis so weiterginge, würde man aus Rocky Beach demnächst mal jemanden rüberschicken, der uns unsere Detektivkoffer zockte und meine treuen Mitarbeiter Tim, Karl, Klößchen und Gabi nach Feierabend zur Gründung eines Betriebsrats anstiftete. Und dann könne ich neoliberale Start-up-Angeberin aber mal sowas von einpacken.

Was macht die Jungunternehmerin mit irre viel Ambition und großer Klappe, wenn sie Post vom Amt bekommt? Sie gibt sofort klein bei. Hey, nicht, dass mir mein hippes Detektivteam noch abhanden gekommen wäre. Und wer hätte mir morgens im Büro denn meine “Flat Whites” an den Eiermann-Tisch gebracht? Ich milchschäume doch an der Küchenzeile nicht stundenlang selbst herum. Ich bin mir sicher: nicht mal Oskar, den verlausten Raubkopierhund, hätten die undankbaren Kids mir dagelassen.

Ich unterließ also sofort die Produktion von Pullis mit französischen Vokabeln auf der Brust. Meine Co-Worker blieben dort, wo sie waren: in meinem Konfi. Ich terrorisierte sie allerdings nun nicht mehr so oft mit kleingeistigen, unnötigen Team-Meetings. Gabi und Hund Oskar brachten während einer Besprechungs-Pause alle verdächtigen Textilien in ein Tierheim, wo diese kurzerhand zu Kuscheldecken für ausgesetze Hundewaisen umfunktioniert wurden und man uns für unsere großzügige Spende mit einem sehr wichtigen Berliner Tier-Charity-Preis auszeichnete. Die viralen Marketing-Maßnahmen zu unserem Charity-Event, die meine vier Digital Natives mit ein paar steinalten Laptops kostengünstig inhouse selbst produzierten, bescherten uns über Nacht grandiose 100-k neue Instagram-Follower.

Die Stimmung besserte sich! In der folgenden Woche gab Klößchen zum allerersten Mal eine ganze Tafel Schokolade aus. Unser Raubkopier-Hund Oskar zerlegte unter dem Konferenztisch einen Kauknochen, den er sich brav von seinem ersten, eigenen Hunde-Gehalt bei PETERSEN gekauft hatte (man kann den jungen Leuten ja jetzt auch nicht immer ALLES bezahlen). Und Tim, das crossmediale Ausnahmetalent, stellte uns eines Abends eine neue Strategie für unser Unternehmen vor.

Zum Jahreswechsel gründeten wir ein über die Samwer-Brüder (Jamba, Zalando, Rocket Internet) voll durchfinanziertes Start-up. Unsere Geschäftsidee: eine Frühstücks-Lieferservice-App für warmen Kakao und rosinenfreie Milchbrötchen. Wir raubkopierten diese Business-Idee so ein bißchen von unserem lieben Freund Flori vom “Joris” (Brunnenstrasse 158, Berlin). Der heiße Junggastronom war noch keine Dreißig und hatte gerade seine zweite “Joris”-Dependance eröffnet, diesmal eine in Hamburg (in der City Nord). Und was DER mit Ofenkartoffeln und Salat konnte, das würden wir – Tim, Karl, Klößchen, Gabi und ich -, mit Kakao und Milchbrötchen ja wohl auch noch hinkriegen.

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In diesem Monat gratulieren wir:

Flori vom “Joris”! In der Hamburger City Nord hat er sein zweites Restaurant eröffnet!
Liebe Hanseaten, schaut dort unbedingt mal vorbei und grüßt ihn sehr herzlich von uns: “Joris Hamburg”, Mexikoring 19

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In diesem Monat gelesen:

“Lean in” von Sheryl Sandberg

Ein Buch, das Kika von der “Raetherei” und Susanna R. unabhängig voneinander in derselben Woche empfahlen. Ich hatte es einige Monate zuvor kurz angelesen und dann in mein Buchregal geschoben. Jetzt laß ich den Rest. Sheryl, you go, girl!).

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In diesem Monat gesehen:

die ersten Folgen der 3. Staffel von “House of Cards”.

Wie das hier in Deutschland möglich ist? Das haben mir Lotta, Jessica und Christoph neulich erklärt: 1. anmelden bei “Netflix”-Deutschland. 2. ein einschlägiges Programm aus dem Netz herunterladen, welches die deutsche IP-Adresse unseres Rechners verbirgt (wie, weiss jeder Nerd im Freundeskreis). Und dann viel Spaß mit “House of Cards”! Am besten, man loggt sich für “House of Cards” über die amerikanische Netflix-Seite ein (netflix.com).

(Wenn´s nicht klappt, hilft ein Rechner-Neustart oder ein Browser-Wechsel. Es ist aber wirklich einfach!)

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In diesem Monat wiedergehört:

“Mykonos” von den Fleet Foxes. Weil wir Griechenland so lieben – und dies in den letzten Wochen aus aktuellem Anlass noch ein bißchen mehr. Deshalb heißt unsere neue, schwarz-weiss gestreifte Strandtasche auch “Mykonos”. Und wer noch keine Urlaubspläne hat, fährt in diesem Jahr unbedingt mal hin. EasyJet fliegt einmal die Woche direkt nach Mykonos Stadt. Wir waren vor 2 Jahren im September dort und fanden es herrlich!

In diesem Monat wiedergehört:

“Mykonos” von den Fleet Foxes. Weil wir Griechenland so lieben – und dies in den letzten Wochen aus aktuellem Anlass noch ein bißchen mehr. Deshalb heißt unsere neue, schwarz-weiss gestreifte Strandtasche auch “Mykonos”. Und wer noch keine Urlaubspläne hat, fährt in diesem Jahr unbedingt mal hin. EasyJet fliegt einmal die Woche direkt nach Mykonos-Stadt. Wir waren vor 2 Jahren im September dort und fanden es herrlich!

Warum ich ursprünglich unbedingt nach “Mykonos” wollte? Weil damals kein Tag verging, an dem ich “Mykonos” von den “Fleet Foxes” nicht 40 Mal hintereinander durchhörte:

…hier geht´s zum Glastonbury-Video! Unbedingt auf die Gummistiefel -Röhrenjeans der Jungs achten! Hot, hot, hot.

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Und Ihr? Was lest Ihr gerade, wo geht Ihr mittags hin, was schaut Ihr Euch abends auf der Couch an?

Ein schönes Wochenende Euch!

Foto: via Tumblr

Musikerfreunde

Ed Sheeran Taylor Swift performing I see fire

Erinnert Ihr Euch an die PETERSEN-Spotify-Hitlist “You were always on my mind”? Während der Recherche für die Playlist stieß ich ganz unerwartet auf den jungen, englischen Folksänger Ed Sheeran. Und war sofort verliebt in das Schreib- und Sing-Talent mit dem zauseligen Vogelnest auf dem Kopf.

Der Musiker arbeitete schon jahrelang sehr fleissig an seiner Karriere und ist längst (und völlig verdient) bei einem Major Label untergekommen. Dies entging auch der US-Countrysängerin Taylor Swift (“We are never ever getting back together”) nicht. Kaum hatte sie mitgeschitten, dass in England ein junger Songwriter von sich reden machte, ließ Taylor ihn zu sich in die Staaten einfliegen.

Wie lautet noch die uralte Business-Regel? Kannst Du Deinen Feind nicht besiegen, tu Dich lieber schnell mit ihm zusammen. Gesagt, getan: Ed und Taylor schrieben für Taylors Platte “Red” gemeinsam das Duett  “Everything has changed”. Und seither tauchte Ed auch immer mal wieder als Überraschungsgast auf Taylor Swifts Konzerten auf – und Ed auf Taylors! Und wer sich gleich das Video anschaut, wird bestätigen: irgendwas liegt doch zwischen den beiden schwer in der Luft. Nicht, dass sie jetzt offiziell zusammen wären. Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass Ed und Taylor abends nach ihren Konzerten öfters noch ETWAS länger an der Hotelbar herumhocken, sich nerdmäßig über Gitarren-Plugs unterhalten und dabei flaschenweise “Corona” wegpicheln. Huhu, Ihr zwei, Ihr macht es ja SO richtig. Wann im Leben hat man denn bitte jemals wieder die Zeit, bis morgens um halb neun strunzbesoffen an der Hotelbar herumzuflachsen?

Dieses zauberhafte youtube-Video zeigt Taylor und Ed auf einem kurzen gemeinsamen Auftritt in Berlin im vorigen Jahr. Ed und Taylor singen auf Taylors Konzert zusammen “I see fire”. Schaut mal rein, ist es nicht hübsch…?

Und wer es bislang nicht wusste: Ed Sheeran schrieb “I see fire” exklusiv für den zweiten Teil der “Hobbit”-Triologie “Desolation of Smaug”. Nicht, dass ich ein solch großer Hobbit-Fan wäre. Aber es interessierte mich dann doch, wie Ed zu der Ehre gekommen war, ein Lied für den “Herr der Ringe”-Regisseur Peter Jackson schreiben zu dürfen. Ich warf “Wikipedia” an und dort stand es: Peter Jackson´s Tochter, Neuseeländerin, Teenagerin und ganz offensichtlich Musikfan, hatte im vorigen Jahr ein Ed Sheeran-Konzert besucht (der junge Musiker tourte damals gerade durch Down Under). Kaum dröhnte die neue Platte in Endlosschleife durch die Jackson-Hütte, kam auch der Vater (und Regisseur) um den Ed-Sheeran-Hype nicht mehr herum. Und weil es gerade gut passte, ließ er dem Musiker ausrichten, dass er für seinen zweiten “Hobbit” ziemlich pronto noch einen Song für den Abspann benötige.

Songwriter Sheeran rückte an und schrieb, was das Zeug hielt. In “I see fire” werden die letzten Momente einer kleinen Stadt am Seeufer besungen. Jahrelang hatte man dort – unter einem widerlich fetten Herrscher zwar-, aber dennoch ruhig vor sich hingelebt, bis eine Schar Hobbits den bösen Feuerdrachen Smaug aus seinem Schlaf weckte.

Das böse Viech Smaug hatte mehrere Jahrzehnte lang in einer Berghöhle auf einem Goldschatz geschlafen. Und war nun just in diesem speziellen Moment geweckt worden, in dem man den vermutlich wertvollsten Edelstein aus seinem Schatz stehlen wollte. Der Drache, man ahnt es, ist außer sich vor Wut. Dass Feuerdrachen direkt nach dem Aufwachen sehr leicht mit dem falschen Fuss aus ihrem Goldschatz steigen, hätte man sich vermutlich denken können. Es folgen dramatische Szenen, die ich im Kino unter meiner dicken Winterjacke vor lauter Gegrusel lieber mithörte.

Wer mag, kann sich das Lied in der Originalversion hier noch einmal ansehen. Ed Sheeran spielt, frisch ins neuseeländische Musikstudio eingeflogen, “I see fire” ein und wird in der dritten Videominute ganz kurz von Peter Jacksons Teenie-Tochter mit dem iphone gefilmt.

Und Ihr? Welche Live-Auftritte schaut Ihr Euch gerade auf youtube an?

 

Wir haben uns.

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Huhuuu. Ich mache mich diese Woche mal voll locker. Und Ihr? Auch so megaentspannt? Nee, quatsch, bevor hier gleich die ersten wutentbrannt das Browserfenster dichtmachen: ich bin natürlich NICHT voll tiefenentspannt. Sind ja nur noch ein paar Tage bis Weihnachten. Wie könnte ich also tiefenentspannt sein. Ausgerechnet jetzt. Dauernd poppt doch noch irgendwas Oberwichtiges auf, im Büro ein einziges “Land unter” und es muss natürlich unbedingt bis zum Jahresende dringend noch so halbwegs überall Klarschiff gemacht werden.

Mein Schreibtisch zuhause gleicht mittlerweile einem einzigen Müllhaufen. Wenn unser Nachbar von oben klingelt, um etwa eine Bohrmaschine auszuleihen (auch dort wird scheinbar vor Jahresende handwerkermäßig noch einmal Gas gegeben, bin ganz beeindruckt..), nun, wenn´s klingelt, werfe ich zur Zeit blitzschnell die Tür zum Arbeitszimmer zu. Nicht, dass mir dort jetzt im Moment noch jemand frech reinluschert. Und es fehlt mir auch gerade noch, dass man mich mitleidig fragt, ob ich die Bohrmaschine denn überhaupt entbehren könne, so “beschäftigt”, wie´s dort drüben im Arbeitszimmer scheinbar aussähe, da stünde mir bis Heiligabend aber noch einiges an Gewerkel bevor.

Nachbarn werden also gerade nicht reingelassen. Zalando- und Amazon-Pakete für andere reiche ich durch die halbgeschlossene Wohnungstür durch. Bohrmaschinen auch. Selbstgebackene Kekse gibt´s bei mir in diesem Jahr keine. Selbstgebackenes von anderen hingegen nehme ich selbstverständlich jederzeit gern entgegen. Neulich hatte im Büro jemand Vanillekipferl dabei. Selbstgebacken. Puh, waren die gut. Kurz dachte ich mir: ach, komm, ich mach´ heute abend auch noch “schnell” welche. Aber dann war´s plötzlich Mitternacht. Vierundsiebzig E-Mails später und immer noch keine Vanillekipferl im Ofen. Nicht mal ansatzweise. Na und? Es hat sich in meinem Haushalt bislang auch noch niemand beschwert. Vermutlich traut sich keiner. Können ja dann selbst Kekse backen, wenn die Herrschaften welche haben wollen.

Und überhaupt: ich bin jetzt gerade froh, dass ich halbwegs noch zum Duschen komme. Haare werden seit Dezember im unregelmäßigen Rhythmus gewaschen. Ist eh besser für die. Und dann abends immer schön die Wollmäuse aus dem unteren Haarbereich rauskämen. Meine Schals verreiben die Haare im Nacken zur Zeit in eine dermaßen schlimme Filzlauserei, wenn ich nicht aufpasse, habe ich bis zum Frühlingsbeginn funky Dreads wie Bob Marley.

Damit die Haarspitzen jetzt im Winter nicht zu trocken werden, reibe ich immer mal wieder ein paar Handvoll “Haaröl” von WELEDA in den unteren “Föhnbereich”. Eine frühere Blog-Empfehlung von Okka und Marlene. Bin schwer begeistert.

Ist er nicht auf ´ne Art auch bereinigend, der Jahresabschluss? Neulich berichtete mir mein Freund von einer ehemaligen Kollegin, die ihm eine ganze Mittagspause lang erzählt hatte, wie sehr sie in diesem Jahr zur schwer erhellenden Erkenntnis gelangt sei,  dass der elendige Perfektionismus doch die Wurzel allen Übels wäre.

Ich war ganz Ohr. Dass Perfektionismus völlig überbewertet wird, das ist ja seit einer Weile auch meine heimliche Theorie. Irgendwie merkwürdig. Es muss das Alter sein. Oder unsere Zeit. Perfektionismus ist scheinbar nur noch was für überambitionierte Streber. Oder für Menschen, die in den Human Ressources-Departments dieser Welt arbeiten. Kann man das jetzt einfach mal so platt herunterbrechen. Ich finde: ja. Warum denn nicht? Nichts gegen die netten Menschen aus den Personalabteilungen. Nein, nein. Ihr seid ja gar nicht gemeint. Aber ganz ehrlich: wer Lust hat, klickt heute abend bei “Monster.de” einfach mal auf ein x-beliebiges Jobangebot eines mittelständischen Unternehmens in der deutschen Provinz und verzweifelt nicht, sondern schmunzelt bitte auf der Stelle über derart mickeymausartig überzogene Personal-Anforderungen, die nicht mal die Merkel erfüllen könnte. Und die ist mal tough. Und top ausgebildet. Und kein bißchen auf die Schnauze gefallen. Und lässt sich ja wohl von niemandem auf die Theke scheißen (um es mit einem meiner absoluten Lieblingsquotes von Alexa zu sagen).

Deshalb schreibe ich jetzt mal: Spießer, Überperformer und Perfektionisten, Ihr seid “buh”.

Diese Behauptung kommt mir jetzt eh gerade sehr gelegen, wenn ich da jetzt an mein Arbeitszimmer und die noch nicht gebackenen Vanillekipferl denke.

Schmeißt all Eure übergeschnappten Weihnachtsambitionen aus dem Fenster. Kocht und backt, was ihr wollt. Und nicht das, von dem Ihr denkt, dass andere denken, dass Ihr es kochen und backen müsstet. Schenkt was kleines. Oder gar nichts.

Die Hauptsache ist nämlich immer noch: wir haben uns. Und wir sind gesund und munter beieinander. Vor wenigen Tagen erst machte mich ein Ereignis im Bekanntenkreis ganz still und traurig. Und ich erinnerte mich zurück an ein furchtbar trauriges Ereignis aus dem vergangenen Jahr. Es zeigte mir, dass es keineswegs selbstverständlich ist, dass wir so schön beeinander sitzen, alle zusammen, die Kleinen und die Großen.

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Happy 2. Adventwoche Euch allen! Macht´s Euch schön.

P.S. Träumt von einem Sommerbad im See. Mache ich auch gerade. Ach, Sommer, wie freu´ ich mich auf Dich.

Über den Wolken.

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(Blick aus dem Flugzeug auf roséchampagnerfarbene Wolken)

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Weil es bei uns in Berlin so neblig trüb geworden ist, wünsche ich mir gerade sehnlichst einen knackblauen Winterhimmel herbei. Frostig darf´s meinetwegen sein. Kein Problem. Aber so feucht, naß und trüb? Brrrr. Mir knirschts schon seit Wochen in den Knochen. Hey, Du kalter Winter, ich bin doch keine 23 mehr. Und kann auch nicht gerade behaupten, dass ich als Dreiundzwanzigjährige damals in Hamburg sehr viel weniger gefroren hätte. Nee, nee. Kam mir schon immer arschkalt vor, der Winter.

Und wenn ich mich an meine Studentenzeit zurückerinnere, hatte ich damals noch nicht einmal die Kohle für eine warme Daunenjacke. Ich bin von Oktober bis März im Zwiebellook durch die Hansestadt gerollt. Dicke Strickpullis und Sweatshirt-Hoodies zog ich unter so eine Art Übergangsjacke, viel mehr war damals nicht drin. Manche hatten beim Sonntagskaffee in den Elbvororten zwar so einen britisch-hanseatischen Woll-Dufflecoat (Stichwort “Ladage & Oelke”) von den Eltern überreicht bekommen. Ich gehörte leider nicht zu den Glücklichen. Und so richtig warm sind die Dinger auch nicht. Es zieht nämlich bei den Dufflecoats gefühlt von allen Seiten ständig rein wie Hechtsuppe. Aber klar: sie sind extrem schön. Keine Frage.

Zurück zur neblig trüben Wintersuppe. Vorige Woche flog ich nach einem kurzen Wochenendminiurlaub von Paris zurück nach Berlin und hatte das Glück, ganze 45 Minuten von meinem Flugzeugsitz aus in einen stahlblauen Himmel zu gucken. Ich saß am Fenster, glotzte mit offenen Mund ins Blaue hinaus und vergaß vor lauter Hin-und-weg-sein beinahe, mein “Meal” entgegenzunehmen: es bestand aus einer Winzpackung staubtrockener Kekse.

Ich stopfte mir alle drei Kekse auf einmal in den Mund, spülte das Gekrümel mit schlechtem Tee und Flugzeug-Orangensaft aus dem Tetrapack nach und lenkte meinen knurrenden Magen anschließend mit stoischem Aus-dem-Fenster-gucken ab. Unter dem blauen Himmel lag vorige Woche ein zauberhafter Schäfchenwolkenteppich von der Farbe lustig bitzelnden Roséchampagners. Irre schön war das. Und sehr festlich.

Zurück am Boden fand ich dann vor lauter  Hunger und Berliner Novembertrübseligkeit kaum vom Flugzeug zurück in den gelben Transferbus, der uns zum Hauptgebäude knattern sollte. Buuuh, Du blöder Winternebel.

Deshalb empfehle ich heute zur allgemeinen Aufmunterung die Weiße-Wölkchen-Seite der bereits im Herbst erschienenen DESIGN -Beilage der “New York Times”. Die Seite ist für alle, die im Büro einen -äh- sehr “fordernden” Tag haben – dass man völlig alle ist und ewig keinen Urlaub hatte, darf man ja heute auf keinen Fall mehr zeigen, sonst erreicht man seine mit der Chefin vereinbarten “Zielvorgaben” bis zum Jahresende nicht. Wer also Lust auf Wölkchen hat, gedanklich mal zwei Minuten ganz stulle abschalten möchte und neuerdings beim Durchscrollen seiner Facebook-Friends-Wall so ein komisches Herzrasen bekommt (so geht´s mir zumindest immer, weshalb ich´s mittlerweile kaum noch mache), however: alle, die sich halbwegs angesprochen fühlen, gucken jetzt mal schnell eine Runde in die DESIGN ISSUE rein.

Man kann sie supereasy online durchgucken. Und kommt die Chefin vorbeigetrappelt, muss man auch gar nicht erst mühselig das Facebook-Tab wegklicken, weil man mit dem verräterisch blauen Fenster immer so sehr den Eindruck macht, man sei extrem unterbeschäftigt und hätte noch “Kapazitäten frei” (Vorgesetzen-Sprech). Nein, dank der Wölkchen-Seite aus der “New York Times” ist das alles kein Problem. Wenn die Chefin mit einem halben Liter laktosefreier Bio-Latte an unserem Bildschirm vorbeihechtet, sagt das minutenlange, geistige Abschalten vor Wolken-Prints auf der “New York Times”-Webseite nichts anderes, als dass man gerade up and coming Trends scoutet und beim nächsten Themenmeeting neunundneunzig Probleme – ach, Quatsch-“Contentideen” für die Chefin dabeihat. (Und dies ist übrigens ein Super-Song für die Office-Playlist: “99 Problems but the bitch ain´t one” von JAY-Z)

So. Jetzt aber!

Hier geht´s direkt zur “New York Times” DESIGN ISSUE 2014.

Die Wolken-Seiten findet Ihr auf Seite 82 und 84. Und unbedingt auf Seite 58 zurückblättern, dort gibt´s einen kleinen Beitrag über den wunderbaren BRAUN-Designer Dieter Rams.

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Und noch mehr superlässige Wolken…
The “PAMUK necklace” von Ayzit Bostan. 925 Sterling Silver.

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Der PAMUK Button von Ayzit Bostan.

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Das Wolken-T-Shirt “Pamuk grey” von Ayzit Bostan.

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Der PAMUK Armreif von Ayzit Bostan.

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…und erinnert Ihr Euch noch? Von PETERSEN gab´s auch mal ein Wolkenmotiv.
Die Bettwäsche “CLOUDS” war im Jahr 2012 eins unser ersten Produkte. Wir recherchieren z.Zt noch nach einem neuen Stoffdrucker.

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Viel Spaß Euch allen. Beim Kalendertürchen öffnen. Adventsliedersingen. Und was Ihr sonst noch so treibt. Darauf jetzt einen Elisenlebkuchen mit dunkler Schokolade.

Fotos: via Ayzit Bostan und PETERSEN.

She´s like a rainbow…

Angus Julia Child Shirt Rainbow Regenbogen T Shirt Longsleeve

Revolutionär! Es ist noch nicht mal Weihnachten und mein erster Wunsch hat sich schon erfüllt.

Bin. Ich. Aufgeregt. Erinnert Ihr Euch noch an meine vergebliche Suche nach dem “Regenbogen”-Shirt?  Eben. Ich fand es nirgends und gab die Suche dann auch ziemlich flott und unambitioniert auf.

Am vorigen Mittwoch war ich mit meiner Freundin Jessica im Tempodrom für das Konzert der Folk-Geschwister “Angus and Julia Stone” verabredet.

Die Tickets hatten wir uns im September schon im Netz gekauft. Jessica schrieb mir damals ganz rechtzeitig eine E-Mail. Jenseits von Tumblr-Blogs und den Posts meiner Lieblingsblogger kriege ich online nämlich manchmal erschreckend wenig mit. Und schon gar nicht, wenn eine supergute Folk-Band in der Stadt ist. Wie gut, dass ich Jessica habe.

Wir stellten uns vorigen Mittwoch in eine der drei Mega-Schlangen vor der Konzerthalle, bequasselten so ein bißchen dies und das. Ich war direkt von der Arbeit gekommen, hatte mich ziemlich beeilt und war gedanklich noch nicht so richtig auf Musik und Bier und sofortige Entspannung eingestellt. Die jungen Leute vor uns schoben sich langsam in Richtung Eingang. Dann ging alles plötzlich sehr schnell. Ein Mann von der Security fragte sehr viel früher als erwartet nach den Karten, ich kramte noch umständlich meine Klarsichtfolie mit einem ausgedruckten Ticket aus meiner “Nora”-Bag und, zack, plötzlich waren wir im Foyer.

Jessica: “Bier?” Ich: “Logo.” Wir standen wenige Schritte von der Bar entfernt. Ich sah mich nur noch einmal ganz kurz um. Und dann das. Hinten rechts neben den Toiletten hatte man einen ganzen Merchandising-Stand voller Regenbogen-Shirts aufgebaut. Hell yeah: DAS Regenbogenshirt. Exakt das Longsleeve, auf das ich schon so lange scharf war.

Mein Herz setzte zwei Schläge aus. Erst Bier? Erst das Shirt? Hilfe. Schnell. Ich musste mich entscheiden. Jessica schob mich geistesgegenwärtig Richtung Regenbogenshirt. Ein bärtiger Australier hinter dem T-Shirt-Stand lächelte mir sofort aufmunternd zu. Ich lies mir ein Shirt geben, zog es über meinen Pulli, die gut gelaunten Jungs kassierten noch schnell ihre 25,- Kröten ab und dann weiter: Bier, Brezeln und ein zauberhaftes Konzert. Wer sie noch nicht kennt, muss sich “Angus and Julia Stone” unbedingt eine Runde auf “Spotify” oder “youtube” anhören! Absolutely lovely.

…und hier könnt Ihr das Shirt bestellen!

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Und welcher Weihnachtswunsch hat sich für Euch schon vorher ganz überraschend erfüllt?

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Fotos:

1. PETERSEN / http://www.hellopetersen.com
2. artists own: Angus and Julia Stone via The Key

Angus Julia Child Rainbow Shirt

Immer wieder blau.

London Fashionweek SS2015, LFW, Mary Katrantzou

Sicher nicht das aufregendste Outfit der Saison, aber ein Outfit aus meiner absoluten Lieblings-Kategorie: the “All-time classics”. Von Kopf bis Fuß in dunkelblau. Love it. Hat man ratzefatz nachgestylt, wenn´s mal wieder superschnell gehen muss (und muss es nicht fast immer superschnell gehen?). Wer in der Früh nicht mehr dazu gekommen ist, sich die Haare zu waschen: never mind. Ungewaschenes, nachlässig gebürstetes “Messy Hair” macht diesen Look sofort noch etwas besser.

Besonders schön ist auch der Oversizepulli. So boyfriend, so lässig. Einzig die Sandalen, die sind nicht so richtig meins. Wenn´s schon eine Sandale sein soll, dann lieber (wie bei Alexa abgeschaut) eine von “K. Jacques / Saint Tropez”, zum Beispiel das Modell “Barigoule” in der Farbe “pul ocean”. Aber hört nicht auf mich, vermutlich sind die Schlappen auf dem Foto seit Monaten ganz furchtbar angesagt und ich Sandalenbanausin raff´s nur einfach nicht.

Ich trage im Früh- und Spätsommer lieber Pennyloafers und Ballerinas. Als die Temperaturen im Juli und August dann anstiegen, habe ich mich mit dem hippsten Comeback des Jahres, dem Modell “Madrid” von Birkenstock über Wasser gehalten.

“Navy is an easy color to love that is flattering on pretty much everyone it seems.”, schreibt unsere Freundin, die Streetstyle-Fotografin Sandra Semburg über dieses Foto auf ihrem Blog “A love is blind”. Und weiter: “I like the idea of a head-to toe color as a sort of uniform.”

Stimmt. Die mag ich auch sehr, die Idee einer dunkelblauen Uniform, die immer und überall hinpasst. Tagsüber ins Büro. Mittags für ein Business-Lunch mit dem HR-Recruiter des Unternehmens, in das man schon immer wollte. Und abends passt diese blaue Uniform auf ein Galerie-Dinner ganz genauso gut, wie auf die kleine Gartenparty bei Freunden, die neulich ins Grüne gezogen sind.

Und welche Frabe tragt Ihr im Moment  von “head to toe”?

Dieses Outfit ganz in Creme von “A love is blind” gefällt mir übrigens auch sehr…

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Foto via Sandra Semburg, “A love is blind”,  mit brandneuen Streetstyles aus den Fashionweeks.

Indoor-Training

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Ach, Herbst. Jetzt bist Du also da. Und irgendwie gut, dass Du jetzt da bist. Lange wollte ich nicht, dass Du kommst. Weil ich mir dachte: ist der Herbst erst da, dauert´s auch nicht mehr lang, bis sein blöder, älterer Bruder, der Winter, dazukommt. Warum kann man denn eigentlich NIE so richtig lang allein mit Dir sein? Es dauert doch ohnehin schon immer so ewig, bis ich mich nach einem langen Sommer an Dich gewöhnt habe.

Kaum freue ich mich über einen rascheligen Spaziergang durch gelbrosarotes Herbstlaub, kaum setze ich mich im Sonnenschein noch einmal an ein brandenburgisches Seeufer und erzähle meiner Begleitung, wie gut ich Dich jetzt plötzlich finde. Und die Begleitung nickt. Und findet Dich auch gerade so richtig gut. Und dann werfen wir noch ein paar Kieselsteinchen ins Wasser und fahren in der Abenddämmerung nach Hause (die jetzt eh schon immer viel zu früh beginnt). Kaum sind wir also so einigermaßen in Deinen Groove gekommen, prompt steht auch schon Dein älterer Bruder auf der Matte. Wie immer: unangekündigt. Und will – wie immer – mitmischen. Hat wohl mitbekommen, dass Du jetzt ein paar neue Freunde gefunden hast.

Du, Herbst, kannste den Winter diesmal nicht etwas länger zuhause lassen?

Ich weiß, ich weiß. Ist voll gemein von mir. So völlig daneben ist ja Dein Bruder oft gar nicht. Manchmal finde ich den schon auch okay. Er ist halt nicht so richtig der offene Typ. Eher schroff. Und oft mistig gelaunt, kaum interessiert an anderen…. Aber klar, oft sind diese Menschen die interessanteren. Nicht immer. Kommt aber vor. Manchmal muss man sie halt erstmal so nehmen, wie sie halt sind. So sperrig. Und am Ende kann es überraschend schwer unterhaltsam werden. Weil sie halt schon so einiges gesehen haben vom Leben. Finde ich eigentlich ganz gut, ihre Brüche in der Biografie. Und die hat Dein Bruder, der miesepetrige Winter, schon auch auf ´ne Art.

Und auf der anderen Seite gibt es so viele, die lieben Deinen Bruder ganz innig. Menschen, die wissen, wie man sich im Winter zwölf Stunden lang indoors beschäftigt. Menschen, die wissen, wie man sich bei -15 Grad noch warm und gleichzeitig ultralässig anzieht (keine Ahnung, wie das gehen soll). Menschen, die Wintersport können. Wintersport! Pöh. Ski- und Snowboardfahren, das schaue ich mir lieber im Fernsehen an. Ist mir viel zu kalt und gefährlich. Ich mag lieber Sommersport. Aber in Maßen. Ich schwimme ganz gern. Und fahre viel Rad. Beides nicht besonders schnell, dafür ewig lang. Gerade nehme ich zum ersten Mal in meinem Leben Tennisunterricht. Super ist das! Kann´s kaum erwarten, das allererste Match im kommenden Frühling auf einem Outdoor-Platz zu spielen.

Hey, Du, da kann Dein Bruder dann aber nicht mehr dabeisein. Das musst Du ihm dann sagen. Tennis im Freien – mit ihm? Nee, das passt einfach nicht. Und bis es soweit ist, arbeite ich in der Halle noch an meiner Rückhand. Zeit genug habe ich ja jetzt.

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Lässig und warm: der Herbst-Winter-Sweater “5 Strikes” von Undefeated via Fusshop.co.uk.