Those last days of October…

In fünf Tagen beginnt schon wieder der November. Nicht, dass ich diesen Monat nicht mögen würde. Im Gegenteil: der älteste meiner drei Brüder hat Geburtstag. In Norddeutschland wird überall mein liebstes Lieblings-Winteressen gekocht, Holunderbeersuppe mit Grießklößchen. Und manchmal gibt es selbst hier in Berlin einen herrlichen Herbststurm, bei dem es einen fast umbläst. Jedes Jahr im November nehme ich allerdings aus irgendeinem Grund an, ich hätte ab jetzt wieder  mehr Zeit für alles. Zeit für stundenlange Telefonate mit Menschen, die weit weggezogen sind oder schon immer weit weg wohnten. Zeit für aufwändige, abendfüllende Projekte (zum Beispiel endlich mal die uralten Fotos in iPhoto zu sortieren). Mehr Zeit, um etwas neues zu lernen. Italienisch. Stricken. Kochen. Inzwischen weiß ich: nichts von alldem wird eintreten. Oder fast nichts. Die lieben Menschen, die weit weg wohnen, die werde ich selbstverständlich anrufen. Oft rufen sie allerdings auch mich an. Vielleicht, weil sie im November tatsächlich wieder mehr Zeit für alles gefunden haben. Ich bewundere das.

Fünf Dinge, die ich in diesen letzten Oktobertagen entdeckte…

1. Wie kann ein brandneues T-Shirt denn schon so unfassbar cool aussehen, als wär´s das verwaschene Lieblings-Shirt, das ich einem Ex-Freund vor Unzeiten mal aus dem Schrank mopste? Laurence Doligé Olive Short Sleeve Tee, noir von Heist

2. Sieben große und zwei kleine Teller an der Wand. Aus der November Issue des Martha Steward Magazines. via The City Sage

3. Ein Tatoo. Und der Gedanke, gleich mal wieder ein paar Songs von Joy Division zu hören. Und zwar LAUT!

4. Hübsch geflochtenes Haar im Bridesmaid-Style…. Sieht supereasy aus, aber diese Art von Lässigkeit ist ohne Hairstylist nie im Leben so hinzubekommen. via Treasuresandtravels@Instagram

5. Ja, es ist Zimtschnecken-Wetter. Und genau SO müssen sie aussehen! Also, so wie diese Woche auf Slomo. Tausend Dank, dass Du hier das Rezept mit uns allen teilst, Okka!