Wenn ich mir etwas wünschen dürfte…

Ittala Sarjaton

…etwas, das im Design-Bereich noch fehlt (und nicht den “Weltfrieden”, der steht auf meiner Wunschliste für Herzenswünsche außerhalb des Designbereichs ja eh auf Platz eins), dann wär´ s ein lässiges Kindergeschirr. Es müsste so aussehen, wie die wunderbare Geschirrserie “Sarjaton” von Ittala…, die ist zwar für Erwachsene, schaut aber so hübsch kindlich aus, die würde sich auch beim Kinderfrühstück mit den Kleinen toll auf dem Tisch machen, findet Ihr nicht?

Ich bin ein Riesenfan der “Sarjaton”-Serie, das habe ich voriges Jahr hier an dieser Stelle schon einmal verraten. Ich finde die Tassen, Teller und Schüsseln so, so toll, hätte ich ein eigenes Auto, ich würde mit dem Wagen glatt rückwärts an den Ittala-Shop heranstoppen, so wie es manche mit ihrem Kombi vor dem Getränkemarkt machen. Und dann: Kofferraumklappe auf und alles einfach reinladen, bitte! Sind sie nicht niedlich, die kleinen Blättchen (das Muster “Letti”) und die Pfeile (das Muster “Metsä”)? So lovely!

Dass man dringend ein neues Kindergeschirr entwickeln sollte, von dem dann auch ein Teenager noch seine Käsestullen essen würde (ohne sich für die “Lustige Bärchen”-Prints auf seinem früheren Kinder-Teller zu schämen), zu diesem Schluss kam ich diese Woche nach vielem Gegrüble auf die Frage, was ich gern im Designbereich verändern würde.

Diese und andere Fragen stellte mir Liz vom Design-Blog “Love L´amour”! Es ist ein längeres Interview geworden. Ich muss Euch gar nicht sagen, wie stolz ich darauf bin! Fragt mich nicht, warum, aber Liz´ Fragen haben mich tatsächlich noch mal ganz neu über meine Gestaltung und die Ideenfindung für PETERSEN nachdenken lassen. Ich beichtete ihr, dass ich mich zunächst gar nicht getraut habe, das Label zu gründen und dass es einfach ein paar Jahre Grübelei brauchte… Ich erzählte, was das erste PETERSEN-Produkt war. Und auf die Frage, was ich im Moment eigentlich so treibe, gab ich zu: ich rase jeden Tag mit meinem Fahrrad zum Berliner Nordbahnhof, wo ich inzwischen allerbeste Dauerkundin am knallroten, erdbeerförmigen Erdbeerstand bin. Wer ein blondes Mädchen mit zwei vollen Erdbeertüten an beiden Lenkergriffen durch die Invalidenstraße düsen sieht… ja, genau, das bin ich. Winkt mal freundlich rüber, aber wundert Euch nicht – ich kann gerade nicht zurückwinken. Liegt nicht an meiner Arroganz, sondern an den knallvollen Erdbeertüten!

Schaut mal, hier geht´s zum Interview auf Love L´amour…

Ich bin ganz aus dem Häuschen. Sagte ich ja schon! Happy sunny Wednesday!

Foto: Ittala