Ethno prints

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Wäre jetzt schön: mal wieder weit, weit wegzufahren. Zum Beispiel nach Brasilien, Mexiko oder Argentinien. Dort war ich noch nie. Stelle ich mir gerade wahnsinnig aufregend vor. Kann man den November denn eigentlich besser verbringen, als an den Stränden Lateinamerikas?

Und dann immerzu schwimmen zu gehen. Und sich ein wenig vor den Haien fürchten. Und hinterher fröstelig in einer großen Ethno-Decke herumstehen und gigantische Berge anschauen. Dazu ein Desperados. (Trinkt man das in Mexiko überhaupt?). Und später: Lagerfeuer. Folk Songs. Und Burritos!

Foto:  Portopetrocolecciones

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Quilt Sonia Delaunay

Schöööön! Ein Quilt, den Sonia Delaunay für ihr Neugeborenes anfertigte.

Foto: Drawing diary.

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Treasuresandtravelsblog

Nervt mich immer sehr: wenn eine Jacke super ist und in der Caption für die Modestrecke  dann “models own” steht. Hat das Model also selbst noch zuhause im Schrank gehabt. Und war so dreist, es zum Shoot mitzubringen. Die Jacke hat dann eigentlich ganz gut zum Styling gepasst, wurde mitfotografiert und jetzt kann man das scharfe Teil nirgends mehr nachkaufen. Keine Chance. Auch nicht bei Google, wo ich manchmal wild assoziativ irgendwelche Schlagwörter eingebe und auf ein Wunder hoffe. Ist bei mir aber noch nie eingetroffen, das Wunder.

Sowas kann mich ganz fuchsig machen. Bei dieser Jacke allerdings verstehe ich, dass man sie nicht haben kann. Tegan vom kanadischen Blog  “Treasures and Travels” schreibt, sie sei “thrifted”, sie hätte sie also gebraucht gekauft. Vom Flohmarkt. Oder aus dem “Thrift shop” der Salvation Army. Dazu Boots von Target und eine weiße Strumpfhose von Calvin Klein. Respekt: eine weiße Strumpfhose. Die habe ich seit meinem sechsten Geburtstag nicht mehr getragen. Und seither auch keine einzige Sekunde vermisst. Ist es nicht gut, dass man aus einigen Dingen einfach hinauswächst? Aus weißen Strumpfhosen zum Beispiel? Hilfe, da fällt mir auch gleich das rotkarierte Kleid mit dem Bubikragen wieder ein, das ich zur weißen Strumpfhose immer tragen musste. Und die roten Lackballerinas, die immer so gekniffen haben. Beides Dinge, die ich bereits erfolgreich verdrängt hatte.

Foto: Treasures and Travels