Blah, blah, blah.

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Liebes Tagebuch,

habe heute die perfekte Kette für mich entdeckt. Sie ist aus der Serie “Sweet Nothings” des New Yorker Klamotten- und Schmuck-Labels “In god we trust”. In meinem Fall reicht jetzt auch erstmal so eine “Blah, blah, blah”-Kette, für alle anderen, weitaus – äh – emanzipierteren Sprüche bin ich ultrakonservative Nordfriesin einfach zu brav.

“Kiss me where I pee”, “Eat a dick”, “Fuck my face” und “Balls to the wall”, das sind so Sätze, die muss man mit einer gewissen Selbstironie tragen, die ich schlichtweg nicht besitze. Einen solchen Spruch tragen dann halt einfach die supermutigen New Yorkerinnen über ihre quietschbunten Polyester-Blusen aus der Secondhand-Halle “Beacon´s Closet”. Ich grunddeutsche Spießerin bekomme bei so viel Schlüpfrigkeit allein beim Lesen schon ganz rote Ohren.

Ketten-Sprüche von “In god we trust”, die ich mittlerweile ebenfalls im Auge habe, sind “Boring”, “Nope” und “Really fuckin´cute”. Wobei “really fuckin´cute” auch schon gleich zeigt, wie, ja, “cute” man sich selbst so findet. Käme dann auch gleich schon wieder so eitel. Hei, ei, ei. Ist das kompliziert. Ich bleibe jetzt bei “Blah, blah, blah”. Und damit basta.

Alle “Sweet Nothing”- Ketten auf einen Blick…

Foto: InGodWeTrustNYC