Über den Wolken.

Wolken PETERSEN Hellopetersen

(Blick aus dem Flugzeug auf roséchampagnerfarbene Wolken)

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Weil es bei uns in Berlin so neblig trüb geworden ist, wünsche ich mir gerade sehnlichst einen knackblauen Winterhimmel herbei. Frostig darf´s meinetwegen sein. Kein Problem. Aber so feucht, naß und trüb? Brrrr. Mir knirschts schon seit Wochen in den Knochen. Hey, Du kalter Winter, ich bin doch keine 23 mehr. Und kann auch nicht gerade behaupten, dass ich als Dreiundzwanzigjährige damals in Hamburg sehr viel weniger gefroren hätte. Nee, nee. Kam mir schon immer arschkalt vor, der Winter.

Und wenn ich mich an meine Studentenzeit zurückerinnere, hatte ich damals noch nicht einmal die Kohle für eine warme Daunenjacke. Ich bin von Oktober bis März im Zwiebellook durch die Hansestadt gerollt. Dicke Strickpullis und Sweatshirt-Hoodies zog ich unter so eine Art Übergangsjacke, viel mehr war damals nicht drin. Manche hatten beim Sonntagskaffee in den Elbvororten zwar so einen britisch-hanseatischen Woll-Dufflecoat (Stichwort “Ladage & Oelke”) von den Eltern überreicht bekommen. Ich gehörte leider nicht zu den Glücklichen. Und so richtig warm sind die Dinger auch nicht. Es zieht nämlich bei den Dufflecoats gefühlt von allen Seiten ständig rein wie Hechtsuppe. Aber klar: sie sind extrem schön. Keine Frage.

Zurück zur neblig trüben Wintersuppe. Vorige Woche flog ich nach einem kurzen Wochenendminiurlaub von Paris zurück nach Berlin und hatte das Glück, ganze 45 Minuten von meinem Flugzeugsitz aus in einen stahlblauen Himmel zu gucken. Ich saß am Fenster, glotzte mit offenen Mund ins Blaue hinaus und vergaß vor lauter Hin-und-weg-sein beinahe, mein “Meal” entgegenzunehmen: es bestand aus einer Winzpackung staubtrockener Kekse.

Ich stopfte mir alle drei Kekse auf einmal in den Mund, spülte das Gekrümel mit schlechtem Tee und Flugzeug-Orangensaft aus dem Tetrapack nach und lenkte meinen knurrenden Magen anschließend mit stoischem Aus-dem-Fenster-gucken ab. Unter dem blauen Himmel lag vorige Woche ein zauberhafter Schäfchenwolkenteppich von der Farbe lustig bitzelnden Roséchampagners. Irre schön war das. Und sehr festlich.

Zurück am Boden fand ich dann vor lauter  Hunger und Berliner Novembertrübseligkeit kaum vom Flugzeug zurück in den gelben Transferbus, der uns zum Hauptgebäude knattern sollte. Buuuh, Du blöder Winternebel.

Deshalb empfehle ich heute zur allgemeinen Aufmunterung die Weiße-Wölkchen-Seite der bereits im Herbst erschienenen DESIGN -Beilage der “New York Times”. Die Seite ist für alle, die im Büro einen -äh- sehr “fordernden” Tag haben – dass man völlig alle ist und ewig keinen Urlaub hatte, darf man ja heute auf keinen Fall mehr zeigen, sonst erreicht man seine mit der Chefin vereinbarten “Zielvorgaben” bis zum Jahresende nicht. Wer also Lust auf Wölkchen hat, gedanklich mal zwei Minuten ganz stulle abschalten möchte und neuerdings beim Durchscrollen seiner Facebook-Friends-Wall so ein komisches Herzrasen bekommt (so geht´s mir zumindest immer, weshalb ich´s mittlerweile kaum noch mache), however: alle, die sich halbwegs angesprochen fühlen, gucken jetzt mal schnell eine Runde in die DESIGN ISSUE rein.

Man kann sie supereasy online durchgucken. Und kommt die Chefin vorbeigetrappelt, muss man auch gar nicht erst mühselig das Facebook-Tab wegklicken, weil man mit dem verräterisch blauen Fenster immer so sehr den Eindruck macht, man sei extrem unterbeschäftigt und hätte noch “Kapazitäten frei” (Vorgesetzen-Sprech). Nein, dank der Wölkchen-Seite aus der “New York Times” ist das alles kein Problem. Wenn die Chefin mit einem halben Liter laktosefreier Bio-Latte an unserem Bildschirm vorbeihechtet, sagt das minutenlange, geistige Abschalten vor Wolken-Prints auf der “New York Times”-Webseite nichts anderes, als dass man gerade up and coming Trends scoutet und beim nächsten Themenmeeting neunundneunzig Probleme – ach, Quatsch-“Contentideen” für die Chefin dabeihat. (Und dies ist übrigens ein Super-Song für die Office-Playlist: “99 Problems but the bitch ain´t one” von JAY-Z)

So. Jetzt aber!

Hier geht´s direkt zur “New York Times” DESIGN ISSUE 2014.

Die Wolken-Seiten findet Ihr auf Seite 82 und 84. Und unbedingt auf Seite 58 zurückblättern, dort gibt´s einen kleinen Beitrag über den wunderbaren BRAUN-Designer Dieter Rams.

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Und noch mehr superlässige Wolken…
The “PAMUK necklace” von Ayzit Bostan. 925 Sterling Silver.

Pamuk_Kette_Wolke_AyzitBostan_Cloud

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Der PAMUK Button von Ayzit Bostan.

PamukButton_Wolke_Cloud_Brosche_AyzitBostan

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Das Wolken-T-Shirt “Pamuk grey” von Ayzit Bostan.

T-Shirt+Wolke_AyzitBostan_Cloud

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Der PAMUK Armreif von Ayzit Bostan.

PamukHand_Wolke_Armreif_AyzitBostan

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…und erinnert Ihr Euch noch? Von PETERSEN gab´s auch mal ein Wolkenmotiv.
Die Bettwäsche “CLOUDS” war im Jahr 2012 eins unser ersten Produkte. Wir recherchieren z.Zt noch nach einem neuen Stoffdrucker.

PETERSEN Bettwäsche Insta

Viel Spaß Euch allen. Beim Kalendertürchen öffnen. Adventsliedersingen. Und was Ihr sonst noch so treibt. Darauf jetzt einen Elisenlebkuchen mit dunkler Schokolade.

Fotos: via Ayzit Bostan und PETERSEN.