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Brides to be

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In diesem Frühling denke ich an die “brides to be”. An alle, die in diesem Jahr heiraten werden. Ich weiß, es klingt pathetisch, aber ich schreibe es jetzt trotzdem: Leute, wenn es Liebe ist, dann tut es! Weil heiraten so schön ist. Weil es hinterher so irre schön ist, verheiratet zu sein. Und weil man nach der Hochzeit sogar noch ein winziges bißchen mehr ineinander verliebt ist, als man es vorher war. Das nahm ich all denen, die es mir vor meiner Hochzeit erzählten, nicht so richtig ab.

Was soll denn so ein offizieller Termin an unserer Liebe ändern, fragte ich mich. Und dann stimmte es wirklich! Dann änderte dieser Termin tatsächlich ein bißchen was an unserer Liebe. Sie fühlt sich noch ein wenig verbindlicher an. Und zwar auf eine gute Art verbindlich.

Selten kommt es vor, dass ich nachts wach liege und ins Dunkle starre, weil die Liebe meines Lebens sich unglücklich auf die Seite legte, bevor sie einschlief und mir nun alle 3,5 Sekunden leise ins Ohr schnauft, während ich einfach nicht abschalte und einschlafe und etwas tue, was ich nachts vom Bett aus eh nicht ändern kann, also so etwas wie an all die E-Mails denken, die ich an diesem Tag nicht mehr beantwortet habe.

In diesen Momenten, in denen ich so völlig grundlos vor mich hinstresse, liege ich neben ihm und summe “Land unter” von Herbert Grönemeyer. Ich summe ganz leise ins Dunkle hinein und kann Grönemeyer’s Stimme beim Summen fast hören. Die Stimme eines Sängers, der die Zeile “Hab keine Angst vorm Untergehn” so warmherzig und ergreifend singen kann, dass mein rasendes Herz gleich etwas ruhiger schlägt. In einem Takt, der sich total richtig anfühlt. In einem Bett mit einem Mann, der jetzt “mein” Mann ist. Und der sich auch total richtig anfühlt.

Und dann fürchte ich mich vor nichts mehr. Weil es ja auch gar nichts bringt, sich davor zu fürchten, dass wir den Kampf gegen das E-Mail-Postfach eines Tages verlieren werden. Oder, dass glückliche Tage irgendwann enden könnten.

Dann denke ich an Grönemeyer’s bezaubernde Zeilen.

“Der Wind steht schief
Die Luft aus Eis
Die Möwen kreischen stur
Elemente duellieren sich
Du hältst mich auf Kurs
Hab keine Angst vor’m Untergehn
Gischt schlägt ins Gesicht
Kämpf mich durch zum Horizont
Denn dort treff ich dich.”

Hach, Gänsehaut, wenn ich nur an dieses Lied denke. Am schönsten ist es in der “Live”-Version. Schaut mal, hier gibt’s ein Video…

Also, liebe “Brides to be”. Wenn ich nicht schon verheiratet wäre, dann wäre das wunderschöne “Daisy Cape Dress” aus der “Sans Souci”-Kollektion etwas für mich:

 

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Ist Euch zu geblümt? Wie wäre es denn dann mit diesem hier?

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Es heißt “Callas”.  (Und sagt das nicht schon alles, was man über ein Kleid wissen muss?!) Ist es nicht wunderschön?

Das Hochzeitskleid, das ich im vorigen Sommer trug, verdanke ich übrigens meiner großartigen und stets top informierten Freundin Alexa. Sie schickte mich im Februar letzten Jahres auf einen “Kaviar Gauche”-Sale in die Luckenwalder Straße und sparte mir mit diesem Tipp eine unfassbare Stange Geld, die ich sofort in ein paar Glitzer-Pumps für die Hochzeit steckte. Danke, liebe Lexi! Danke, danke, danke.

Und jetzt höre ich mich noch ein bißchen durch die alten Grönemeyer-Platten.

Habt einen glitzernden Februar!
(Und denkt nachts nicht an Eure E-Mails. Werde ich auch nicht mehr so viel tun, versprochen.)

Fotos: Kaviar Gauche